Adidas x parley Run for the oceans-oder: was war da los, Adidas?! :D

Autorin: Nina

 

"Sei dabei! Schritt für Schritt gegen die Verschmutzung der Ozeane." So ließ es die Seite von Adidas in der Ankündigung des "Run for the oceans" verlauten. "Wird gemacht!", dachten wir beide uns und entschlossen uns kurzerhand, den sonntäglichen 35km Lauf auf Freitag zu verschieben. Denn schließich sollte die Veranstaltung von 17:00-0:00 Uhr gehen-genug Zeit also, um einige Kilometer zu machen.

Eine Runde sollte 4Km lang sein, pro gelaufenen Kilometer ging 1 US Dollar von Adidas an das Parley Ocean plastic program (www.parley.tv/ocean-plastic-program/, gedeckelt auf 1 Mio Dollar).

Hoch motiviert (WOHOOOO :D!) schnürten wir also unsere Laufschuhe und machten uns auf den Weg zur Adidas Runbase, eine sehr schöne Stylo Mylo Location mitten in Berlin.
Das Event war sehr gut besucht: zahlreiche sportliche Menschen waren entschlossen, gegen die Plastikverschmutzung der Ozeane ein Zeichen zu setzen. Fabelhaft!!

Die Stimmung war hervorragend und wir freuten uns auf ein paar wundervolle gemeinsame Runden (ich freute mich besonders, dass wir mal bei einer Veranstaltung gemeinsam laufen konnten- sonst ist Ello Gazello Robert ja immer wie der Road Runner in Nullkommanichts davongerauscht, ohne auch nur "MEEP MEEP" gemacht zu haben) und einer anschließenden Stärkung, für die man sich vor dem Lauf Chips abholen konnte.

Die Route führte entlang der Schlesischen Str. über die Spree und an der Spree entlang wieder zurück. Viel zu sehen (Cafés, kunterbunte, wundervolle Menschen, eine Hochzeitsgesellschaft an der Spree...) gab es, windig war es, warm war es. Wir waren gespannt!

Das Läufervolk wurde in Pacegruppen eingeteilt und los ging's. Die erste Runde wurde man noch mit Megaphon motiviert, auch nach der zweiten Runde gab es am Ziel/Start und auf der Strecke noch Posten, die die Läufer anfeuerten. Doch schon nach Runde drei ließ die Unterstützung deutlich nach, die Gesichter der Posten wurden länger und spätestens nach der vierten Runde waren sowohl die allermeisten Teilnehmer, als auch die Veranstalter von der Strecke und vom Streckenrand verschwunden. Angefeuert wurden wir nur noch von zwei bezaubernden Mädchen von ca. 11 Jahren die Teil der Hochzeitsgesellschaft an der Spree waren. Doch die waren ganz Feuer und Flamme (Ihr seid die Größten, ihr beiden!!! :D).

So wurde es langsam dunkel, wir drehten Runde um Runde (die leider nicht 4km betrug, sondern weniger...) und unsere Motivation schlich sich heimlich, ganz still und leise, davon. Immerhin gab es noch Musik aus Roberts JBL Flip, die wir in seinem Laufrucksack verstaut hatten. Und so ging es dann noch ein paar Runden zum Rhythmus der Backstreet Boys (Oh ja: get down!). Ich hätte natürlich nie einen Ton gesagt, war aber erleichtert, als Robert fragte, ob wir nach der nächsten Runde aufhören wollen. Nach 37km kamen wir schließlich zurück in die Runbase, wo ausgiebig gefeiert und getrunken wurde. Essen gab es leider keines mehr (AARRGH!).  Doch einen herrlich erfrischenden "run for the oceans Drink" mit Wassermelone, Kokoswasser und ??? konnten wir noch ergattern.

Anschließend schlurften wir dann etwas ernüchtert zurück zu Ernie und fuhren müde, aber um ein gemeinsames Lauferlebnis reicher, heim.

 

Im Nachhinein haben wir den Aufruf wohl falsch verstanden, denn der Website war zu entnehmen, dass der "Hangout @Runbase Berlin"  bis um 0:00 Uhr gehen sollte.

Vielleicht wurde aber auch nicht nur für gelaufene- sondern auch für getrunkene Runden gespendet ;)

Insgesamt war es dennoch ein schönes Event in einer wirklich stilvoll gestalteten Location.

Danke, Adidas! :)

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