Müggelsee und Wespenstich

25. internationales Müggelseeschwimmen

Gestern haben wir am 25. Müggelseeschwimmen teilgenommen. 3,5 km galt es zu bewältigen. Der Morgen begann für mich zum Einen sehr müde, zum Anderen sehr aufgeregt. Und ich fragte mich:
warum ich das überhaupt machen muss?

Schaffe ich das überhaupt?

Habe ich mich ausreichend vorbereitet?

Der Jammerlappen in meinem Kopf war also riesig-er füllte meinen gesamten Kopf aus.

Abr die Entscheidung war gefallen und nun musste ich da durch. Immerhin nahm Robert der Delfin auch teil.

Es versprach, ein herrlicher Tag z werden: die Sonne schien bereits durch die Baumwipfel, als wir uns zu dem morgendlichen Hundespaziergang aufmachten.

Anschließend fuhren wir los gen Köpenick. Da es sich bei dem Müggelseeschwimmen um eine Punkt-zu-Punkt-Strecke handelt, parkten wir im Zielbereich und liefen die 4km zum Start ganz locker.

Im Startbereich angekommen wurden wir von einer kunterbunt gemischten, fröhlichen Menschengruppe empfangen. Rund 530 Teilnehmer hatten sich für die Müggelseedurchquerung angemeldet.

In Startergruppen von je 70 Sportlern ging es los. Um 11 Uhr war es bereits angenehm warm und man musste Eiseskälte im Wasser nicht fürchten :)

Um in den See zu gelangen, musste man von einer Betonkante springen und anschließend galt es, auf den Startschuss zu warten. Das Wasser hatt eine angenehme Temperatur und viele Algen. Als Orientierung dienten auf der gesamten Strecke leuchten gelbe Bojen. Selbst für mich nicht zu übersehen.

 

PENG! Und los ging es. Am Anfang natürlich ein wildes Geschlage und Gestrampel. Aber wir hatten uns extra sehr weit seitlich positioniert, um dem größten Tumult zu entkommen. So kraulte ich also los, ganz ruhig in meinem Tempo. Und es war einfach wundervoll! Ich hatte zwar meinen mir schon vertrauten Linksdrall (durch die Zweieratmung), fand aber schnell meinen Rhythmus und konnte jeden Meter genießen. Selbst als es auf dem See sehr wellig wurde und ein paar Algen sich in meinen Armen verfingen, ließ ich mich nicht aus der Ruhe bringen.

Und so gelangte ich nach 1:19:14 ans andere Ufer. Robert erwartete mich schon freudestrahlend. Er war mit einer Zeit von 1:15:20 durch die Wogen geglitten.

 

Auf dem Rückweg gab es noch einen liebevollen Wespenstich  auf meinen Rücken :D

 

Ein unbeschreiblich schöner Tag!

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