Fluffig, lecker und vegan!

Köstlicher Kürbisstuten

Seit Wochen lag ein schöner, tief orange leuchtender Hokkaidokürbis in unserer Küche und wartete gespannt darauf, zu welch Köstichkeit wir ihn wohl verarbeiten würden.

Eigentlich wollten wir mal wieder eine Kürbissuppe machen. Aber bei diesen Temperaturen war uns dann doch nie danach.

Also überlegte ich hin und her: Kürbisketchup? Kürbis aus dem Ofen? Hmmmm.....

Dann kam mir die wunderbare Idee, mal einen Kürbisstuten, also ein süßes Kürbisbrot, zu backen.

Hier in Berlin ist dieses Gebäck total unbekannt, Robert hatte auch noch nie etwas davon gehört. In meiner Heimatstadt Bremen gibt es diese Köstlichkeit in jeder Bäckerei zu kaufen und alle sind ganz verrückt danach.

 

Aber genug geredet (bzw. geschrieben). Los geht's! Schnapp dir einen Kürbis und heiz dem Ofen ein :D

 

Für eine Kastenform:

 

400g  Kürbispüree (Anleitung siehe unten)

200g  Weizenmehl 550

200g  Dinkelvollkornmehl

1           Packung Trockenhefe

80g     Margarine (ich hatte nur 30g und habe zusätzlich Kokosöl verwendet)

1 El      Pflanzenmilch

50g     Zucker

Zimt   (oh ja!)

Muskat (nach belieben. Ich habe darauf verzichtet)

 

Zunächst habe ich Kürbispüree aus dem Hokkaido hergestellt. Dafür habe ich ihn in grobe Stücke geschnitten und für ca 20 min in Wasser kochen lassen. Anschließend kam er in den Mixer und wurde mit etwas restlichem Kochwasser (ca 80ml) püriert.

Zu dem Püree die Margarine geben, so dass sie schmelzen kann.

Alle trockenen Zutaten vermengen und das Püree/Margarinegemisch hinzufügen. Auch die Sojamilch einrühren. Alles kneten und an einem warmen Ort abgedeckt für ca. 45 min gehen lassen (wir waren in der zwischenzeit laufen, daher verlängerte sich die Gehzeit sehr und ich wurde von einem eifirg aufgegangenen Teigling begrüßt).
In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze, 180°).

Eine Kastenform einfetten, oder mit Backpapier auslegen. Teig hinein und für ca. 45 min backen.

 

 

Köstlich!!!!

 

 

 

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